Helmtest Sporthelme "MOTORRAD" 2016

Schuberth SR2

statt 669 € jetzt 539 € -19% billiger

Shoei NXR

statt 429 € jetzt 409 € -20 € billiger

RPHA11

statt 399 € jetzt 359 € -10% billiger

Links zu den Helmen in unserem Onlineshop...

Individuelle Bewertung Helmtest Sporthelme

Die Fachzeitschrift "MOTORRAD" hat in Ihrer Ausgabe 09/2016 Sporthelme aller namhaften Hersteller aufs Härteste geprüft.

5 Helme erhielten die Bewertung "sehr gut" und waren bei der Zusammenfassung nur jeweils einen Punkt voneinander getrennt.

Drei davon führen wir in unserem Sortiment in großer Auswahl an Größen, Farben und Dekoren.

Schuberth SR2

SHOEI NXR

RPHA11

Eigene Bewertung:

Eine Bewertung der Lautstärke und der Belüftung der Helme ist eine eher subjektive Sache, weil in diese Kriterien viele Faktoren des individuellen Trägers in Zusammenhang mit seinem Motorrad Einfluss haben.

Bei meinen Vergleichsfahrten auf meiner GSX-R 750 mit Serienscheibe und einer Körpergröße von 174 cm habe ich folgende Erfahrungen gemacht.

In der Lautstärke empfinde ich keinen Unterschied zwischen allen drei Helmen. Die Geschichte vom "leisen Helm" ist und bleibt eher ein Werbeversprechen. "Ein leiser Helm mit ??dB bei 100km/h", insbesondere ein Sporthelm, was soll diese Aussage? Der eigentliche, gehörschädigende Lärm, tritt erst bei Geschwindigkeiten von 130 km/h aufwärts auf. Das bestätigen auch ältere Helmtests, bei denen der Lärm am Ohr gemessen wurde. Die Lärmpegel aller je getesteten Helme waren ab dieser Geschwindigkeit höher, als es an einem Arbeitsplatz ohne Gehörschutz rechtlich zumutbar wäre. Hallo, was ist hier "leise"?

Die Kinn-Belüftung des SHOEI NXR empfinde ich als so stark, dass ich sie bei mehr als 60 km/h schließen muss. Im Test steht hier das Gegenteil. Wenn von der Verkleidungsscheibe der Windstrom erst oberhalb der Kinnteilbelüftung auf den Helm trifft, kann diese nicht funktionieren. Das Gleiche trifft auch für die Kopfbelüftung zu.

Die Kopfbelüftung des HJC mit seinen Ram-Air-artigen Einlässen am höchsten Punkt des Helms ist überragend. Wegen ihrer Platzierung auch dann noch, wenn man sich hinter die Verkleidungsscheibe duckt.

Letztlich mit Ausschlag gebend für ihren neuen Sporthelm kann die unterschiedliche Passform der drei Kandidaten sein. Als Beispiel nenne ich hier die unterschiedlichen Größen der Helme in den gängigsten Größen M und L.

Beim Shoei gehören Köpfe mit einem Umfang von 57-58 cm in die Größe M - Medium, und 59- 60 cm in einen Helm der Größe L - wie Large. Beide Shoei´s haben übrigens in jeder Größe eine eigene Außenschale.

Beim Schuberth passen Köpfe mit 56-57 cm Umfang in einen Medium Helm, und ein 58er Umfang muss schon den Large probieren, genau wie beim HJC RPHA11, weil hier 58-59 cm bereits für die Größe Large stehen. So reduziert sich die Auswahl vielleicht schon über die Kopfgröße.

Und noch eins zur Größe. Wenn die Firmen Schuberth, Shoei und HJC es für richtig empfunden hätten, dass sie mit einem Kopfumfang von 57 cm, einen Helm in Größe S (55cm) kaufen sollten, dann hätten sie sicher gleich diesen Helm mit Größe M ausgezeichnet und nicht als S -Small. Bei diesen hochwertigen Helmen ist ein Messen des Kopfumfangs unerlässlich. Einzige Alternative zur individuellen Anpassung des Helms, sind Kopfpolster und Wangenpolster in verschieden Stärken zu kombinieren.

Sporthelm Test Endwertung

Textil gegen Leder

Großer Vergleich Leder- gegen Textil-Anzüge

Großer Vergleichstest der Fachzeitschrift Motorrad Heft 6/2016

Aus einem 100 km/h fahrenden Transporter rutschen über eine Rampe die mit 70 kg Sand gefüllten Motorrad Anzüge auf eine betonierte Flugzeug Landebahn um deren Obermaterial und dessen Verarbeitung auf Abriebfestigkeit, ähnlich einem Sturz, zu prüfen. Während billige Textilkombis hier bereits nahe an ihrer Belastungsgrenze sind, beweisen schon die günstigsten Lederkombis, dass sie hier noch locker mehr vertragen.

Verstärkungen

Um bei einer Textilkombi annähernd den Schutz einer Lederhaut zu haben, muss schon wesentlich mehr Geld investiert werden. Erst wenn Verstärkungen an den besonders gefährdeten Scheuerstellen aufgebracht sind, kann man von einer guten Abriebfestigkeit auch bei höheren Tourengeschwindigkeiten ausgehen. Diese Verstärkungen sind zum Beispiel Garne mit deutlich stärkeren Fäden, zum Beispiel 1000 D(den), oder SuperFabric, kleine, sehr harte und dadurch gut auf dem Asphalt gleitende Kunststoff Teilchen, oder Amarcor, ein Aramid verstärktes Gewebe.

Einige Textil-Anzüge verstärken diese Zonen auch mit Leder. Dies hat zwar den Vorteil der höheren Sicherheit, bringt aber den Nachteil mit sich, dass das textile Kleidungsstück nicht mehr so einfach in die Waschmaschine gesteckt werden kann.

Fazit

Es bleibt dabei. Wenn es um den bestmöglichen Schutz beim Sturz auf der Straße geht, ist Leder immer noch die erste Wahl. Hier muss man lediglich einige kritische Blicke auf die Verarbeitung werfen. Insbesondere auf die Nähte und Reißverschlüsse. Hier geht die Firma Dainese als bestes Beispiel voran. Bei den aktuellen Dainese Leder-Kombis, Jacken und Hosen hat das komplette Kleidungsstück und nicht nur die Protektoren eine CE Zertifizierung. Das können Sie mit bloßem Auge unter anderem an den mit Leder abgedeckten Reißverschlüssen an Armen und Beinen erkennen. Hier kann sich auch bei einer längeren Rutschpartie über den Asphalt nichts auftrennen. Durch den oft körpernahen Schnitt des Leders, werden natürlich auch die Protektoren besser an den Stellen gehalten, wo sie hin gehören.

Selbst die teuersten Textil Anzüge um knapp 1900 Euro, hatten größere Löcher nach dem Testversuch, als die billigste Lederkombi.

Textilkombi bis 300 Euro

Vergleichstest GORE TEX Anzüge

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TEST GORE TEX ANZÜGE

Die Fachzeitschrift MOTORRAD hat in der Ausgabe 17 vom 7.08.2015 Touren Textil Anzüge mit GORE TEX Membran verglichen und aufwendig getestet.

Der im Bild links abgebildete Held Anzug, wurde zu Unrecht, "nur" mit einem gut bewertet.

Beim als Testsieger gekürten Anzug, der rund 700 Euro teurer ist als der Held, wird ganz besonderes unter WETTERSCHUTZ die "Pfiffige Lösung" gelobt. Und das Gleiche steht noch einmal im FAZIT.

...dass es den Testern besonders gefallen hat, dass man die GORE TEX Membran sowohl drunter als auch drüber tragen kann.

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Der Kauftipp

Genau das trifft auch für den hier getesteten Held Anzug zu, wird aber leider mit keinem Wort erwähnt.

Schade, dass die Redakteure hier so schlampig recherchiert haben. Ihnen als Endverbraucher bleiben ja oft nur diese "objektiven" Tests, um mehrere Anzüge als Laie überhaupt vergleichen zu können.

Endergebnis und Details des TESTSIEGERS haben wir ebenfalls dargestellt!

HELD GORE ANZUG Kauftipp

Testsieger!?

Testsieger vs. Kauftipp

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Beim Vergleich des "Testsiegers" mit dem Held Anzug fällt eigentlich kaum ein Unterschied auf. Hätte das Motorrad Testteam die oben angesprochene Sache mit der drunter drüber Membran nicht unter den Tisch fallen lassen!!

Kauftipp

GORE TEST Ergebnis

Im Endergebnis sieht man den Preisunterschied zwischen allen Anzügen auf einen Blick. Einen Brustschutz, der keinerlei Normen erfüllt (Klim), in eine Bewertung einfließen zu lassen ist, mit Verlaub, Blödsinn. Genauso wie das ewige Gejammer um fehlende Rückenprotektoren (Preis des im Stadler enthaltenen Rü-Protektors für die Held Jacke 29,95 Euro =< 700 Euro). Viele erfahrene Motorradfahrer vertrauen beim Schutz Ihrer Wirbelsäule lieber auf Verbundprotektoren, die mit Nierengurt und Schulterriemen direkt am Körper getragen werden, als auf CE-geprüfte Schaumgummi Teile. Viele Kunden haben diese Art Rücken-Protektoren schon, weil sie sie z.B. in Ihrer Lederkombi tragen. Warum sollten diese Kunden für einen Protektor bezahlen, was diese Jacken noch einmal verteuern würde, den sie als allererstes herausnehmen würden?

Gore-in-out

Testberichte